Historie der Schiffe

MS Liberty

Die Liberty wurde 1988 gebaut, fuhr ab 1994 auf dem Teu­pitzer See in Bran­den­burg und später auf dem Boden­see. Ab 2003 war das Aluminiumschiff bis Ende 2017 auf dem Neckar für den Neckar-Käpt'n im Ein­satz, wurde von 18 m auf 25 m ver­längert und mehr­fach umge­baut. Heute fährt es in Öster­reich auf dem Traun­see.

Daten:

  • Länge: 25,0 m,
  • Breite: 4,33 m,
  • Tragfähigkeit: 25 t,
  • 1 Salon + 1 Freideck,
  • maximal 190 Personen (inkl. Freideck).

Die Liberty am Wasser­bahn­hof Bad-Cannstatt


MS Lichtenstein

MS Lichtenstein, (Neubau 1961), war bis 2003 für die Neckarschifffahrt im Einsatz. Das Schiff heißt nun „MS Friedrich der Große" und fährt auf dem Rhein-Herne-Kanal.

MS Lichtenstein 2003


MS Rosenstein

MS Rosenstein, gebaut 1959, fuhr bis 1965 auf dem Neckar und hatte bis heute bereits viele Namen: „John F. Kennedy”, „Würzburg”, „Wappen von Franken”, „Franken­land”, heute: „Phönix”, sie wurde 2006 kom­plett um­gebaut und ist immer noch für die Spree- und Havel­schiff­fahrt in Berlin „flott“ unter­wegs, siehe Link.

MS Rosenstein


MS Berta Epple

MS Berta Epple, heute „Le Signac”, gebaut 1958, wurde von der Neckar-Personen-Schiffahrt Berta Epple bei der Schiffswerft Schmidt & Söhne in Auf­trag gegeben, war von 1997 bis bis 2004 für den Neckar-Käpt'n im Ein­satz. Später hieß sie „MS Stadt Rees” und fuhr auf dem Rhein ab Duis­burg. Nun befin­det sich „Le Signac” in Paris auf der Seine. Wahr­schein­lich ist der Name durch den Künst­ler Paul Signac ins­pi­riert, das hätte Berta Epple viel­leicht gefallen.


MS Dorothea Epple

Die Dorothea Epple, heute „MS Germania“, wurde 1957 im Auftrag der Neckar-Personen-Schiffahrt Berta Epple von der Schiffswerft Schmidt & Söhne gebaut und war bis 1964 für die Neckar-Personen­schiff­fahrt im Ein­satz, danach fuhr das Schiff bis 2001 als „MS Germania“ bei Milten­berg auf dem Main. Seit 2003 gehört es dem Yacht­club Wert­heim.

Festlich geschmückt:
MS Dorothea Epple 1957


MS Wilhelma (I)

Die Wilhelma (I) wurde 1958 gebaut, nicht zu verwechseln mit der Wilhelma (II), welche heute noch für den Neckar-Käpt'n unterwegs ist. Sie war bis 1962 im Einsatz der Neckarschifffahrt, Fotos sind leider keine vorhanden. Sie wurde zur Jacht umgebaut.


MS Stuttgart

Die Stuttgart, unser „Hochzeits­schiffle“, wurde 1957 gebaut und war bis 2017 durch­gehend für die Neckar­schiff­fahrt im Ein­satz. Sie fährt nun in Lüttich, Belgien, auf der Maas. Wir er­innern uns mit Ver­gnü­gen an viele schöne Fahr­ten auf dem Neckar und et­liche interes­sante Veran­stal­tungen. Besonders in Erin­nerung bleibt ein Tag im Juni 1999, an dem Fall­schirm­welt­meis­ter Klaus Renz nach einem Sprung aus einer Höhe von 2000 Metern punkt­genau auf dem Deck der Stuttgart landete. Sicher setzte er auf der 3 x 3 Meter großen Fläche des Schiffs­decks auf.

Daten:

  • Länge: 29,30 m,
  • Breite: 4,88 m,
  • Tragfähigkeit: 34 t,
  • 3 Salons + 2 Freidecks
  • für maximal 200 Personen.

MS Lukullus

1962 erwarb Berta Epple die außer Dienst gestellte Rhein­fähre „Gaby“ und ließ auf deren um­ge­bau­ten Rumpf das Gast­stätten­schiff „Lukullus“ aufbauen. Im Februar 1964 wurde das neue Res­taurant­schiff, (später Diskothek Riverside), eröff­net und erfreu­te sich viele Jahre lang großer Beliebt­heit. Am 28. Februar 1981 brannte das Restau­rant­schiff leider voll­ständig aus und wurde ver­schrottet.

MS Lukullus
(Siebziger Jahre)